Berührungslose und flächenhafte Deformationsmessungen an Betonoberflächen unter besonderer Berücksichtigung der Interaktion zwischen Laserstrahl und Oberfläche

Laser-based reflectorless distance measurement is affected by numerous factors. This also includes the influence of the incidence angle between laser beam and surface normals. By means of image-based determination of intensity distributions within laser beam cross sections, this influence is estimated by a numerical simulation tool for the interaction between laser beam and surfaces. The findings are transferred to a geodetic deformation monitoring of a motorway bridge in order to extend its lifespan.

New Geodetic Monitoring Approaches using Image Assisted Total Stations

Image Assisted Total Stations (IATS) unify geodetic precision of total stations with areal coverage of images. Photogrammetric image measurement methods to detect signalized as well as non-signalized targets can be combined with functions of the total station like precise angle and distance measurements. The instruments are ideally suited for automatic and autonomous operation in monitoring systems. This thesis presents four new geodetic monitoring approaches in the fields of structural monitoring and geo-monitoring. It is shown that IATS offer much greater potential than currently used.

Terrestrial Laser Scanning Technology from Calibration to Registration with Respect to Deformation Monitoring

For several years now, terrestrial laser scanning (TLS) has been applied to metrology in geodesy and survey engineering. Since TLS is able to determine the spatial coordinates of a remote object using laser light and can obtain a huge high-resolution three-dimensional (3D) data set for an object of interest from just a single scan, it has become a standard surveying procedure in architecture, engineering, and construction, with a wide range of applications.

Grundlagen der Deformationsbestimmung mit Messdaten bildgebender Tachymeter

Das ingenieurgeodätische Instrumentarium der Tachymetrie hat sich in den vergangenen Jahren stetig zum Multi-Sensor-System fortentwickelt. Aktuell sind am Markt die ersten Geräte zu beobachten, die auch auf die Nutzung von Bildinformationen setzen. Die Arbeit untersucht mittels eines geeigneten Prototyps die notwendigen Grundlagen, um bevorzugt auf Basis von Bildinformation und unterstützt durch reflektorlose Distanzmessung Aufgaben der Präzisionsvermessung wie der Deformationsbestimmung von Objekten durchzuführen.

Ein sensorgestütztes mobiles GIS am Beispiel des Nationalparks „Bayerischer Wald“

Mobilität und ortsbezogene Information gewinnen als Faktoren für effizientere Arbeitsabläufe oder als neue Dienstleistungsprodukte in Form der ortsbezogenen Dienste immer mehr an Bedeutung. Die allgemeine Dynamik in der Kommunikations- und Informationstechnologie sowie die gestiegenen Anforderungen an Geodaten hinsichtlich Qualität und Quantität haben auch positive Auswirkungen auf die Entwicklung mobiler raumbezogener Erfassungs- und Informationssysteme, die in verschiedenen Varianten und zahlreichen Begriffsdefinitionen existieren. Je nach Anwendung werden hierzu verschiedene Positionssensoren, Messverfahren und Visualisierungstools miteinander kombiniert

Anwendungspotenzial der mobilfunkgestützten Satellitenpositionierung (A-GNSS) zur Frühwarnung und Rettung bei Hochwasser- oder Eisstoßkatastrophen

Die Nutzung von Satellitennavigationssystemen ist für uns alltäglich geworden. Allerdings besteht die Grundvoraussetzung, dass wir genügend starke Signale voneiner ausreichenden Zahl an Satelliten empfangen können. Wo dies nicht der Fall ist, etwa bei Signalabschwächungen durch Vegetation oder Mauerwerk, können wir weder positionieren noch navigieren. Eine Vielzahl wichtiger Anwendungen kann deshalb noch nicht umgesetzt werden. Das wird sich mit der großflächigenEinführung der mobilfunkgestützten Satellitenpositionierung (A-GNSS), welche sich derzeit in der Entwicklungs- und Erprobungsphase befindet, deutlich ändern.

Eine neue Methode zur Richtungsübertragung durch Koppelung von Inertialmesstechnik und Autokollimation

Der Gotthard-Basistunnel in der Schweiz wird mit seiner Länge von 57 km der längste Basistunnel der Welt. Die Orientierung der Vortriebe wird mit Hilfe des Präzisionsvermessungskreisel Gyromat2000 bestimmt. Wegen der Auswirkung kleiner Orientierungsfehler über eine derart große Distanzist bei der Vorgabe der Vortriebsrichtung besondere Sorgfalt geboten. Im Zwischenangriff Sedrunist die Richtungsübertragung von außen nach unter Tage wegen der komplexen Situation vor Ortbesonders problematisch.

Ein integritätswahrendes Messsystem für kinematische Anwendungen

Moderne Messsysteme wie die zielverfolgenden Servotachymeter oder das "Global Positioning System, (GPS)" ermöglichen durch die Kombination einzelner Komponenten mit intelligenten Auswertealgorithmen viele neue Anwendungsbereiche in der modernen Ingenieurgeodasie. Der Einsatz dieser Gerate im Vermessungswesen beschränkte sich in den Anfangen zunachst auf statische, quasi-statische oder "stop-and-go" Verfahren. Heutewerden diese leistungsfähigen Messsensoren immer häufiger auch für "kinematische Messaufgaben" eingesetzt. Angaben zur Messunsicherheit setzen sich hierbei stets aus einer im Hinblick auf die Messgenauigkeit dereinzelnen Subsysteme konstanten und einer bewegungsabhängigen Größe zusammen.